Gay-Lussac

Joseph Louis Gay-Lussac

Geboren:
6.Dezember 1778 in Saint-Léonard-de-Noblat
Gestorben:
9.Mai 1850 in Paris
 
Joseph Louis Gay-Lussac war ein französischer Chemiker und Physiker. Er entdeckte die gleichmäßige Wärmeausdehnung von Gasen. Mit Alexander von Humboldt ermittelte er die Gasmengen bei der Elektrolyse von Wasser: Wasserstoff/Sauerstoff = 2/1, sowie das Verhältnis der Gasmengen zur Bildung von Wasser. Ferner stellt er fest, dass bei der Reaktion von unterschiedlichen Gasen die Volumenanteile der Einzelgase in einem ganzzahligen Verhältnis stehen müssen. Er entwickelte auch die erste sichere Methode zur Durchführung von Elementaranalysen für organische Stoffe, ferner führte er erstmals eine Titrimetrie (Maßanalyse) aus.
 
 
Gesetz von Gay-Lussac
 
... besagt, dass das Volumen (V) eines idealen Gases mit steigender Temperatur (t in °C bzw. T in K) linear um 1/273,15 je Grad zunimmt, bei gleichbleibendem Druck (p). 
Das zweite Gesetz von Gay-Lussac, beschreibt, dass der Druck idealer Gase bei gleichbleibendem Volumen (und gleichbleibender Stoffmenge) direkt proportional zur Temperatur ist. Bei einer Erwärmung des Gases erhöht sich also der Druck und bei einer Abkühlung wird er geringer. Dieser Zusammenhang wurde eigentlich von Guillaume Amontons entdeckt. (lese auch >>> Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Guillaume_Amontons
 
Dies beschreibt sehr gut, was passiert, wenn wir unsere Pressluft in die Flaschen drücken, die Flasche wird dabei warm. Kühlt die Flasche danach langsam wieder ab, dann sinkt auch der Druck in der Flasche.
Der Druck kommt dadurch zustande, dass die Gasmoleküle gegeneinander und gegen die Behälterwände stoßen. Bei hohen Temperaturen bewegen sie sich schneller und üben also größere Kräfte auf ihre Umgebung aus. Bei kleinen Temperaturen läßt diese Bewegung nach, der Druck sinkt.
 
        

(lese auch >>> Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Louis_Gay-Lussac)