Tauchphysik-Allgemein

Physik - ist das, was nie gelingt... und Chemie - ist das was knallt und stinkt... oder so etwa...

Bei der Tauchphysik werden alle Bedingungen der Natur zusammengefasst, denen ein Taucher unter Wasser ausgesetzt ist und die sich von denen über Wasser unterscheiden.

Für ein gefahrloses Tauchen ist eine Kenntnis der physikalischen Gesetze unter Wasser eine Voraussetzung. Deshalb gehört die Tauchphysik zur Grundausbildung. Wer die Verhaltensregeln beim Tauchen befolgt, senkt sein Unfallrisiko. Dies gilt nicht nur für den betreffenden Taucher, sondern auch für alle Tauchpartner, die mit ihm unter Wasser sind.

       

Es gibt wohl kaum eine andere Gelegenheit, bei der ein Mensch so unmittelbar mit verschiedenen physikalischen Gegebenheiten konfrontiert wird, wie beim Gerätetauchen – ob das nun die Frage von Auf- und Abtrieb sei, das Verhalten von Gasen unter Druck oder die druckabhängige Löslichkeit von Gasen in verschiedenen Gewebstypen. Auch die Wärmeleitfähigkeit der Schutzkleidung, Einfrieren der Atemregler, eigene Reaktionen unter extremer Kälte, all das sind Auswirkungen einer Physik, der der Mensch unmittelbar unterworfen ist.