Tauchtheorie

...Tauchtheorie

Grundsätzlich kann jeder, der körperlich einigermaßen fit ist, eine Ausbildung zum Sporttaucher machen.  

Wer sich dazu entschieden hat, Taucher zu werden, muss zuallererst den eigenen Gesundheitszustand checken lassen und sich einer tauchsportärztlichen Untersuchung unterziehen. Der untersuchende Arzt überprüft den Zustand des Tauchanwärters im Zusammenhang mit den zur Ausübung des Tauchsport stehenden Besonderheiten. Er unterschreibt dann ein Formular und versichert so, dass der Untersuchte gesund zum Tauchen ist.

Für Nichttaucher:

Falls du einen Einblick in diese Sportart gewinnen möchtest, dann bist du auf den folgenden Seiten genau richtig. Diese Webseiten sollen dir eine Einführung geben und du findest hier wichtige allgemeine Informationen über das Tauchen.

Für Taucher:

Diese Seiten können vielleicht wieder etwas ins Gedächtnis zurück rufen, an das man sich nicht mehr so gut erinnern kann.

Auf gehts --->

Viele probieren es beim Baden im Baggersee aus: Schnorchel, Maske und Flossen und ab ins Wasser. Schnorcheln, Luft anhalten und ab etwas tiefer tauchen, ist ja nicht schlecht, aber was ist da unten noch alles? Ich kann nicht so lange die Luft anhalten, um alles zu sehen und ich muss immer wieder auftauchen und dann wieder runter --> ist auch mit der Zeit sehr frustrierend. Ich möchte jetzt ein Fisch sein und stundenlang durchs Wasser gleiten, viele unbekannte Stelle erforschen und andere Meeresbewohner kennenlernen. Es muss doch eine Möglichkeit geben!  Na klar.....ich werde Taucher.

Wenn ich mit dem Tauchsport beginnen möchte, quälen mich vorher einige Probleme und Fragen:

Wo lerne ich das Tauchen ? Bei wem lernen ich Tauchen ? Wer ist der Richtige für mich ? Was kostet das Tauchen ? Wie lange dauert das Tauchen lernen ? 

Fragen, Fragen, Fragen ???

"Die Geschichte des Tauchens begann schon vor 6500 Jahren. Die Zivilisation war vom Anbeginn der Geschichte eng an das Wasser der Flüsse, Seen und vor allen Dingen Meere gebunden. Die Gewässer sind seit Urzeiten Nahrungsgrundlage vieler Menschen und dienten als Transportwege. So ist es nicht verwunderlich, dass schon vor langer Zeit versucht wurde, die Bereiche unter der Wasseroberfläche zu erkunden." (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Tauchens)

Zum Anfang der Taucherei machte jeder Taucher seine eigenen Erfahrungen. Viele Unfälle und Missgeschicke anderer Taucher waren hierbei schlechte Beispiele für jeden Einzelnen.

Heute steht die Sicherheit aller Taucher an erster Stelle und ist in verschiedenen professionellen Verbänden geregelt. Die Qualität der Ausbildung wird von den Verbänden überwacht und reglementiert. Durch örtliche Gegebenheiten und Gesetze, so wie durch unterschiedliche Philosophien und Interessen haben sich einzelne Gruppen und Verbände von Tauchern gebildet und zusammengeschlossen. (Übersicht Tauchverbände)

Eines haben alle diese Gruppen und Tauchverbände gemeinsam. Sie bilden Taucher aus und stellen  entsprechenden Lizenzen und Tauchgenehmigungen aus. Ohne diese Genehmigungen ist ein Tauchgang an offiziellen Tauchbasen nicht mehr möglich. Ein Ausleihen von Equipment würde hier auch nicht funktionieren. Durch die gemeinsamen Interessen sind Tauchscheine, egal welchen Verbandes, in der Regel gegenseitig anerkannt.

Jeder der weltweit tauchen möchte, sollte sich an einen der großen Verbände anschließen, um eine größtmögliche Akzeptanz seiner Ausbildung zu erreichen.

Die Qual der Wahl

Wo also bin ich richtig, wenn ich einen Kurs belegen möchte? Es gibt keine "schlechten" Verbände. Jeder Verband ist so gut wie der Tauchlehrer, der ihn vertritt.

Wichtig ist die weltweite Anerkennung der Brevetierung (Tauchschein). Diese ist bei den großen Verbänden wie PADI und CMAS gewährleistet.

Die Tauchausbildung wird in zwei Teilen absolviert:

1. Theoretischer Unterricht  2. Praktischer Unterricht, hier im Schwimmbad und im Freiwasser

ABC-Ausrüstung, Preßluftflasche,
Atemregler, Instrumente, Tauchanzüge, Tauchcomputer, Kommpressor
Kompressionsphase (Barotraumata),
Isopressionsphase
(Stickstoffvergiftung, Sauerstoffvergiftung)
Dekompressionsphase 
(Dekompressionskrankheiten,   Barotraumata), Flachwasser Black-Out,
Sofortmaßnahmen bei Tauchunfällen
(Rettungskette, HLW, Schock)
Gesetz von Boyle-Mariotte
(Beziehung von Druck und Volumen)
Gesetz von Gay-Lussac
(Beziehung von Druck und Temperatur)
Gesetz von Charles
(Beziehung von Volumen und Temperatur)
Technik und Ausrüstung
Tauchphysik
Tauchmedizin
Thermische Einflüße,
Arzneimittel und Tauchen, Erste Hilfe,
Anatomie und Physiologie,
Atmung, Blutkreislauf, das Ohr, Hohlräume im Körper
Gesetz von Dalton (Partialdruck)
Schwimmen, schweben, sinken
(Prinzip von Archimedes),
Besonderheiten der Praxis
(Joule-Thomson-Effekt)
Sehen und Hören unter Wasser,
Grundbegriffe: Luftmenge,
Atemminutenvolumen, Tauchzeit,
Berechnung von Tauchgängen
(Nullzeit, Dekompression)
Fliegen nach dem Tauchen,
Besonderheiten beim Tauchen,
Tauchen und Umwelt

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